Zusammenarbeit mit der Universität Cádiz

Zusammenarbeit mit der Universität Cádiz

Die Vertreter der ETU "LETI" und der Universität Cádiz (Spanien) besprachen gemeinsame Forschungs- und Ausbildungsprojekte im Rahmen der Kooperation.

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Die Universität Cádiz wurde im Jahre 1979 gegründet und verfügt über eine gute Ausstattung für Forschungen. Derzeit funktionieren an der spanischen Uni 100 Bildungs- und 318 Forschungslabors. Prof. Rafael Jiménez Castañeda, der Leiter des Labors für erneuerbare Energiequellen der Universität Cádiz, erzählte über die Besonderheiten der Forschungsarbeit an seiner Universität: "Wir führen Grundlagenforschungen durch. Teure Geräte erfordern jedoch hohe Kosten für ihre Wartung und Reparatur. Daher ziehen wir für die meisten Entwicklungen Drittunternehmen an, die an bestimmten Forschungen interessiert sind, weil diese ihnen Gewinn bringen können. Diese Drittunternehmen bezahlen solche Forschungen, das Geld dient der Entwicklung und der Wartung der Labors der Universität."

Wie ausländische Kollegen berichteten, gibt es in Spanien verschiedene Arten der finanziellen Unterstützung für wissenschaftliche Projekte: staatliche, europäische und das Tandem "Universität - Business". Wenn die Entwicklung keine praktische Anwendung gegenwärtig findet, erhält man dafür keine finanzielle Unterstützung. Vorrangig ist daher die Kommerzialisierung von Forschungsprojekten in verschiedenen Unternehmen. Prof. Rafael Jiménez Castañeda wies auch darauf hin, dass Priorität an seiner Uni solche Forschungen haben, die mit Seewissenschaften verbunden sind. 

Der Dekan der Fakultät für Informations-Mess- und biotechnische Systeme der ETU "LETI" Alexander M. Boronachin berichtete, wie die "LETI" mit der Technischen Universität Ilmenau (Deutschland) zusammenarbeitet. Er stellte das gemeinsame Projekt "Smart Train" vor, das zum innovativen Schritt in der Entwicklung des Schienenverkehrs wird.

Die Leiterin des Lehrstuhls für physikalische Chemie der ETU "LETI" Oksana W. Almyaschewa erzählte über die Entwicklung der LETI-Wissenschaftler zur Gewährleistung der Sicherheit von Kernkraftwerken - eine neue Klasse von Funktionsstoffen für passive Sicherheitssysteme.

Der Leiter des Lehrstuhls für funktechnische Elektronik unserer Universität Alexei S. Iwanow berichtete über die Arbeit der LETI-Wissenschaftler im Rahmen der Richtung "Entsorgung und Abfallaufbereitung".

Die Vertreter der beiden Universitäten waren sich einig, dass die ETU "LETI" und die Universität Cádiz mehrere Aussichten für eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit haben. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wird die Unterzeichnung der Vereinbarung sein, die für Herbst 2019 geplant ist. Bisher wurde bereits eine Vereinbarung über die Eröffnung von Doppel-Postgraduierten- / Promotionsprogrammen auf Basis des Lehrstuhls für Umweltschutztechnik der St. Petersburger Elektrotechnischen Universität "LETI", des Lehrstuhls für Umweltschutztechnologie (Universität Cádiz) und des Labors für erneuerbare Energien (Universität Cádiz ) unterzeichnet.