Student aus dem Iran über den englischsprachigen Masterstudiengang an der "LETI"

Student aus dem Iran über den englischsprachigen Masterstudiengang an der

Seyed Nima Tayaarani Batay, Student des englischsprachigen Masterstudiengangs "Computer Science and Knowledge Discovery", teilte seine Eindrücke vom Studium am Lehrstuhl für Rechnertechnik und von seinem Aufenthalt in St. Petersburg.

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- Woher kamen Sie nach St. Petersburg? Wo haben Sie Ihr Bachelorstudium absolviert? Warum haben Sie die ETU "LETI" für Masterstudium ausgewählt?

- Ich kam aus dem Iran nach meinem Bachelorstudium an der Amir Kabir Technological University - sie ist eine der besten im Land. Ich studierte Computerelektronik. Nach dem Abschluss arbeitete ich drei Jahre. Danach hatte ich das Gefühl, dass ich meine Ausbildung fortsetzen musste. Ich wollte einen Masterabschluss machen und suchte nach verschiedenen Möglichkeiten. Einer meiner Freunde, der die ETU "LETI" absolvierte, erzählte mir von den Lehrern Ihrer Universität. Er sagte, die Lehrer hier kümmern sich um die Studenten. Wenn man irgendwelche Fragen hat, wird der Lehrer diese immer gerne beantworten. Er sagte auch, dass die Anzahl der Personen in Gruppen hier nicht sehr groß ist. Beispielsweise gab es an unserer Universität viele Studenten in jeder Gruppe, sodass der Lehrer keine Zeit hatte, alle Fragen zu beantworten. An der "LETI" dagegen gibt es mehr Zeit für die Kommunikation mit den Lehrern.

- Hat die Universität Ihre Erwartungen erfüllt? Sind Sie zufrieden?

- Ich muss sagen, dass ich manchmal sogar überrascht war. Ich hatte nicht so viele Aktivitäten außerhalb der Schulzeit erwartet. Ich mag das wirklich, weil ich nicht nur lernen, sondern mich auch kulturell entwickeln möchte. Hier kann ich Sport treiben, schöne Museen St. Petersburgs besuchen, an den Führungen teilnehmen. Außerdem sind die Lehrer, wie mein Freund sagte, großartig. Ich bin mit allem an der "LETI" zufrieden.

- Wie haben Sie über das Programm "Computer Science and Knowledge Discovery" erfahren? Was hat Ihnen gefallen?

- Meine Vorstellung von der Universität kommt von dem, was ich während meines Studiengangs beobachte. Alles, was ich bereits erzählte, bezieht sich darauf. Die Kommunikation mit den Lehrern ist sehr erfreulich. Zum Beispiel ist der Lehrer nach dem Ende des Semesters eigentlich nicht mehr Ihr Lehrer, aber wenn Sie ihm eine Frage stellen, wird er Ihnen sofort antworten. Außerdem interessieren sich die Lehrer für Ihre Fortschritte: "Sie haben letzte Woche eine Frage gestellt. War meine Antwort ausreichend? Möchten Sie noch etwas zu diesem Thema tun?"

Zwei Dinge sind in jedem Programm wichtig: der Unterricht und wie man mit den Lehrern kommuniziert und die Kenntnisse erlangen kann, welche die Lehrer vermitteln möchten. Ich glaube, dass mein Programm hinsichtlich dieser beiden Aspekte wunderbar ist. Mehrere Themen sind eingeschlossen. Als ich mich bei dieser Universität um dieses Programm bewarb, stellte ich fest, dass die Liste der Kurse sehr groß ist. Das ist gut für mich, weil ich Kenntnisse in verschiedenen Bereichen erwerben möchte. Man kann herausfinden, an welchem ​​Bereich man wirklich interessiert ist. Ich lernte diese Themen kennen, bekam eine allgemeine Vorstellung von allen Bereichen und kann wählen, welchen spezifischen Bereich ich weiter erforschen möchte. Ich glaube, diese Aspekte sind die Stärken der "LETI".

- Was sind Ihre Pläne nach dem Abschluss? Welche Aussichten gibt es für Sie nach der Universität?

- Nach dem Abschluss dieses Programms ist eines meiner Hauptziele, einen weiteren Abschluss zu machen und meine Ausbildung fortzusetzen. Wenn ich aber einen guten Job finde, beginne ich wahrscheinlich zu arbeiten. Jetzt möchte ich so viele Kenntnisse wie möglich bekommen, weil ich verstehe, wie wichtig das ist. Danach, wenn ich mich für mein Interessengebiet entscheide, werde ich nach einem Job suchen, der mit diesem Thema verbunden ist.

- Haben Sie Doktoratsstudium vor? Möchten Sie hier oder an einer anderen Universität promovieren?

- Wie ich bereits erwähnte, werde ich keinen weiteren Abschluss machen, wenn ich einen guten Job finde. Das Schlüsselwort ist hier "gut": nicht nur einen Job, sondern einen guten Job. Eine andere Strategie ist es, zu promovieren. Zur Zeit arbeite ich mit zwei Lehrern zusammen - Assoc.Prof. Je.W. Filippow vom Lehrstuhl für Rechnertechnik (Kurs "Software Development Technology") und Assoc.Prof. I.A. Posow vom Lehrstuhl für algorithmische Mathematik (Kurs "Computer Tools in der Ausbildung"). Leider kann ich mich mit dem dritten Thema nicht beschäftigen, das von Jewgeni W. Filippow vorgeschlagen wurde. Ich habe einfach nicht genug Zeit dafür. Um einen Doktortitel zu erhalten, braucht man zu verstehen, an welchen Aspekten man weiterarbeiten möchte. Jetzt behandle ich verschiedene Bereichen, und ab dem zweiten Studienjahr habe ich vor, mich auf ein bestimmtes Thema zu konzentrieren. Anhand dessen werde ich entscheiden, ob ich hier oder an einer anderen Universität studiere.

– Was halten Sie von der Architektur unserer Universität?

– Ich mag sie. Dies ist keine neue Universität - dementsprechend ist die Architektur alt. Ich bin zwar kein Architekt, aber ich verstehe, dass die Architektur hier wunderschön ist. Manchmal ist sie hier ziemlich seltsam und es ist schwer zu verstehen, warum sie nicht einfacher gemacht wurde. Ich wollte zum Beispiel die Treppe benutzen, um ins dritte Stockwerk des fünften Gebäudes zu gelangen, verstand aber nichts: "Ist dies das dritte oder fünfte Gebäude und was ist überhaupt los? Ich war letzte Woche auf diesem Stockwerk, warum kann ich es nicht wieder finden?" Später fand ich heraus, dass es auf dieser Treppe zwei Richtungen gibt, und ich wählte die falsche.

– Haben Sie russische Wörter gelernt? Welche Wörter benutzen Sie im Alltag?

- "Hallo!". Der nützlichste Ausdruck, den ich hier verwende, ist "Wie viel kostet es?" Das erste, was ich hier lernte, ist "Per Kreditkarte, bitte." Ich spreche ein bisschen Russisch, aber am liebsten mit jemandem, dessen Muttersprache nicht Russisch ist. Es ist schwierig, mit einem Russen zu sprechen, weil ich weiß, dass ich viele Wörter falsch verwende und die Betonung falsch setze.

– Was sind Ihre Lieblingsorte in St. Petersburg? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit hier?

– Das erste, was mir in dieser Stadt gefiel, waren Menschen. Sie sind sehr nett hier. Ich habe viele Freunde hier. Unmittelbar nach diesem Interview mache ich mit Freunden einen Ausflug in den Wald. Es gibt hier so viele tolle Museen, aber am meisten mag ich die Natur St. Petersburgs. Es gibt viele Wälder, Seen, die ich zu verschiedenen Jahreszeiten mehrmals besuchte. Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich, die das Leben hier wunderbar macht.