Röntgenuntersuchung schwerer Artefakte

Röntgenuntersuchung schwerer Artefakte

An der ETU "LETI" wurde ein System entwickelt, das Röntgenuntersuchungen großer und schwerer historischer Artefakte erleichtern wird.

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Die Röntgenographie ist eine der wichtigsten Methoden zur Untersuchung von Objekten des Kulturerbes. Mit ihrer Hilfe können Wissenschaftler eine Vielzahl von Informationen über die innere Struktur antiker Artefakte erhalten, ohne Gefahr sie zu beschädigen.

Am Lehrstuhl für Umweltschutztechnik wurde eine Liftanlage entwickelt, der Gegenstände unterschiedlicher Größe mit einem Gewicht von bis zu 50 kg aufnehmen kann. Auf diesem Gerät kann man die Höhe der Platzierung des Artefakts bezüglich der Röntgenquelle genau einstellen, um die höchstmögliche Bildqualität zu erreichen.

Das Gerät ist ein automatisierter Metalltisch. Die Höhe der Tischfläche kann über die Fernbedienung eingestellt werden. Darüber hinaus ist der Tisch mit Sensoren zur Hubhöhenkontrolle ausgestattet: Bei Erreichen der Maximalwerte schaltet sich die Liftanlage automatisch ab. Die gesamte Struktur ist zur einfachen Bewegung auf einem Fahrgestell mit Rädern montiert.