Poröses Glas zur Herstellung neuer Mikrowellengeräte

Poröses Glas zur Herstellung neuer Mikrowellengeräte

Das neue Verbundwerkstoff auf Basis von Barium-Strontiumtitanat, eingebettet in die Poren einer Glaskeramikmatrix, ist vielversprechend für die Entwicklung innovativer Mikrowellengeräte.

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Die Mitarbeiter des Lehrstuhls für physische Elektronik und Technologie der ETU "LETI" haben einen Verbundwerkstoff entwickelt, derfür die Entwicklung neuer Mikrowellengeräte vielversprechend ist. Der Artikel wurde in der Zeitschrift Materials veröffentlicht.

Die Forschungen wurden gemeinsam mit Kollegen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Technischen Hochschule Brandenburg (Brandenburg an der Havel) durchgeführt.

Andrei W. Tumarkin, Professor am Lehrstuhl für physische Elektronik und Technologie der ETU "LETI" erzählte über die Eintwicklung: "Wir haben als erste Glaskeramikstrukturen erzeugt, die eine hohe Dielektrizitätskonstante aufweisen, auf Grundlage von Barium-Strontiumtitanat, eingebettet in die Poren einer Glasmatrix. Wir haben auch gezeigt, dass sich das Härten von Glaskeramik-Verbundwerkstoffen in einer Sauerstoffatmosphäre positiv auf deren Eigenschaften auswirkt. Die Dielektrizitätskonstante der Strukturen wird verdoppelt und die Verluste um 2,5 verringert."