Sommerschule an der Koreatech

Sommerschule an der Koreatech

Studenten der ETU "LETI" nahmen an der Sommerschule "Erneuerbare Energie" an der Korea University of Technology and Education KOREATECH teil.

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Vom 12. Juli bis den 8. August 2019 besuchten 2 Studenten unserer Universität die koreanische Hochschule KOREATECH (Cheonan, Südkorea), um an der Sommerschule "Erneuerbare Energien zur Verbesserung unserer Lebensqualität" teilzunehmen. Neben Studenten aus Russland beteiligten sich an diesem Programm auch Studierenden aus Kambodscha, China, Vietnam, Mexiko, Frankreich und Brasilien.

Während des Aufenthalts wohnten die Teilnehmer im Campus der Universität in der Stadt Cheonan. Damit sich die Studierenden an ungewöhnliche Klimabedingungen anpassen konnten, gab es drei freie Tage.

Der Unterricht in den Labors der Koreatech begann am 15. Juli und erfolgte in Form von Seminaren in englischer Sprache unter Leitung von Professoren und besten Doktoranden der koreanischen Hochschule. Die Studierenden wurden von Betreuern begleitet, die alle Fragen über Alltag, Studium und nationale Besonderheiten beantworteten. 

Im Laufe von vier Wochen des Aufenthalts an der Koreatech lernten die Gäste verschiedene Aspekte der Sonnenenergie kennen: Technologie der Herstellung von Sonnenkollektoren, Methoden zum Zusammenbau eigener Solarpanels, sowie die Modellierung eines Mechanismus, der sich dank Sonnenenergie bewegt.

Neben dem Unterricht gab es auch eine Vorstellung der nationalen Kultur. Während der  Veranstaltung "Wein und Reis" tauchten die Teilnehmer in die Welt der koreanischen Gastronomie ein: sie bereiteten traditionelle Gerichte mit Zutaten zu, die für Russen ungewöhnlich sind (zum Beispiel Insekten) und machten ein Getränk auf Reisbasis. Außerdem zogen die Studierenden koreanische Trachten an, lernten die Grundlagen des alten koreanischen geistlichen Trainings kennen, übten einige Taekwondo-Techniken und besuchten das Cheonan Independence Museum, das höchste Gebäude in Korea den 123-stöckigen Wolkenkratzer Lotte World Tower, sowie das berühmte Meeresschlammfest in Porene.