Prorektorin für Internationales über Quarantäne

Prorektorin für Internationales über Quarantäne

Anastasija A. Minina erzählte, wie die Universität ihre ausländischen Studierenden unterstützt.

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Prorektorin für Internationales der ETU "LETI" Anastasija A. Minina sprach über die Fragen, welche ausländische Studenten der Universität heute stellen, und über die Maßnahmen zur Unterstützung der Studierenden, die sich in Russland fern von ihren Verwandten und Freunden befinden:

- Welche Fragen interessieren heute internationale Studierende der ETU "LETI"?

- Heute sind viele Studenten über die Frage der schnellen Verlängerung des Visums besorgt. Mitarbeiter der internationalen Dienste der Universität arbeiten sowohl fern als auch an der Universität. Alle Dokumente werden trotz der Quarantäne rechtzeitig eingereicht, sodass hier keine Probleme auftreten können.

Wir empfehlen nicht, ohne besonderen Bedarf in die Universität zu kommen. Alle Einzelheiten bei der Erneuerung von Unterlagen werden entfernt vereinbart. Für einen eventuellen Besuch wird ein separater Zeitplan erstellt.

- Auf welche Schwierigkeiten stießen ausländische Studierende beim Wechsel zum Fernunterrichtsformat?

- Heute studieren ausländische Studierende wie alle LETI-Studenten online. Dies sind Studenten der Vorbereitungsabteilung, die Russisch-, Mathematik-, Physik-, Informatik-Unterricht haben, und ausländische Studenten, die nach unseren englischsprachigen und allgemeinbildenden Programmen studieren. Wir sind ständig daran interessiert, wie gut sie mit dem Studium in diesem Format vertraut sind. Alle Studenten sind aktiv am Bildungsprozess beteiligt und erhalten die notwendigen Unterrichtsmaterialien. In vielerlei Hinsicht sind die Studierenden noch beschäftigter als üblich, da ihnen viele Materialien und Aufgaben zugesandt werden. 

Die internationalen Dienste der Universität stehen in ständigem Kontakt mit den Studenten. Wir informieren die Studierenden und beantworten ihre Fragen. Alle relevanten Informationen werden auf der Website veröffentlicht und ins Englische übersetzt. Für Studenten steht ein Hotline-Telefon zur Verfügung (+7 812 346-44-50). Ausländische Studierende können im Notfall auch meinen Assistenten Wladimir A. Gluchich (+7 905 234-23-24) anrufen. 

- Wie viele ausländische Studierende sind für den Fernunterricht in ihre Heimat zurückgekehrt?

- Studenten, die die Möglichkeit hatten, in ihre Heimat zu fahren, kehrten zurück. Wir haben aktiv dazu beigetragen, nach den bequemsten und erschwinglichsten Optionen gesucht. Die Studenten, die aus verschiedenen Gründen leider nicht abreisen konnten (wegen hoher Kosten für Tickets oder der Schließung der Grenzen) sind geblieben. Wir bieten ihnen maximale Unterstützung.

Viele sind besorgt über die Frage: Was tun, wenn sie zu Beginn der Vollzeitausbildung nicht nach Russland zurückkehren? Solche Probleme werden individuell gelöst, wir werden bei Bedarf individuelle Lehrpläne entwickeln. Für Studenten, die aus gutem Grund nicht zurückkehren können, bleibt die Möglichkeit des Fernunterrichts. Auf jeden Fall werden alle Studierenden ihr Studium in dem Zeitrahmen abschließen, der je nach Situation möglich ist.

- Wie hat sich die Coronavirus-Pandemie auf den Studentenaustausch (akademische Mobilität) ausgewirkt?

- Natürlich waren Studentenaustauschprogramme von dieser globalen Situation sehr betroffen - sie wurden ausgesetzt. Viele konnten nicht zum Studium ins Ausland gehen und zu uns kommen, wir reagierten sehr schnell auf die sich entwickelnde Situation und stoppten alle Abreisen und Ankünfte. Es gibt natürlich Varianten der Online-Kommunikation und Webinare, aber bei Mobilität ist dies nicht ganz richtig.

- Wie werden ausländische Bewerber in diesem Jahr an die Universität zugelassen?

- In diesem Jahr werden die Zulassungstermine verschoben, und alle Universitäten haben Zeit für zusätzliche Arbeit mit den Zielgruppen. Aber auch unter diesen Bedingungen verlieren wir keine Zeit und erarbeiten eine Reihe von Webinaren für Bewerber, wofür wir die Best Practices ausländischer Universitäten verwenden.

Die Aufnahmeprüfungen werden wie üblich und auch entfernt mit Aufsicht möglich. So können Bewerber auch im eigenen Land Zulassungsprüfungen bestehen. 

- Was ist der wichtigste Rat, den Sie den Studenten heute geben können?

- Der wichtigste Rat in der aktuellen Situation ist, sie zu eigenem Vorteil zu nutzen. Jetzt gibt es alle Voraussetzungen, um in das Studium einzutauchen, so viel wie möglich in verschiedenen Bereichen zu lesen und sich zu entwickeln. 

Ich empfehle jedem, die Quarantäne einzuhalten und seine Bewegungen außer Hause zu minimieren. Das ist nicht einfach, aber jetzt ist das notwendig, um die aktuelle Situation mit minimalen Verlusten zu überstehen.