Mikroplastik global bekämpfen

Mikroplastik global bekämpfen

Die St. Petersburger Elektrotechnische Universität "LETI" organisierte zusammen mit den Universitäten Spaniens und Indiens einen wichtigen Workshop.

170

Am 14. April 2023 fand der internationale Workshop "Bekämpfung des globalen Mikroplastikproblems" statt. Die Veranstaltung wurde vom Lehrstuhl für Umweltschutztechnik und der Abteilung für Internationale Projekte der St. Petersburger Elektrotechnischen Universität "LETI" unter Beteiligung der Lovely Professional University und der spanischen Universität Cádiz organisiert. An dem Workshop nahmen 96 Studierende aus verschiedenen Ländern teil.

Dr. Rahul Singh, Professor an der Fakultät für Bioingenieurwesen und Biowissenschaften der Lovely Professional University, hielt den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "Mikroplastik, ein neuer Schadstoff: Herausforderungen bei der Analyse und Schadensminderung". Er sprach über die Schwierigkeiten bei der Identifizierung dieser versteckten Gefahr in Gewässern und stellte das Wasserforschungsprogramm der indischen Universität vor. 

Das russische Programm zur Erkennung von Mikroplastik in den Gewässern der Newa und des Finnischen Meerbusens, das von Mitarbeitern und Studenten des Lehrstuhls für Umweltschutztechnik durchgeführt wurde, wurde von einer Studentin der Fakultät für Informations-Mess- und biotechnische Systeme der ETU "LETI" Wlada Iwanowa vorgestellt. Das Thema der Präsentation waren die Auswirkungen von Mikropartikeln auf Ökosysteme und Möglichkeiten, diese zu mildern. 

Prof. Rocío Rodríguez Barroso von der Universität Cádiz sprach über ein umfassendes Programm zur Identifizierung verschiedener Arten von Mikroplastik in unterschiedlichen Umgebungen – vom Trinkwasser über Abwasser bis hin zu Sedimenten. Die Universität Cádiz verfügt über modernste Laboreinrichtungen, um den Grad des Eindringens dieser künstlichen Substanz in natürliche Systeme und Organismen zu bestimmen. 

Nach den Vorträgen gab es für Studenten ein Express-Quiz und eine Diskussion, um zu verstehen, wie Studierende verschiedener Fachrichtungen die Bedeutung dieses Problems und seine möglichen Lösungen verstanden.