Konferenz "Ökosystem der digitalen Wirtschaft" in Berlin

Konferenz

Alla B. Lewina von der ETU "LETI" sprach auf der Internationalen Konferenz "Ökosystem der digitalen Wirtschaft" in Berlin über die Gefahren der intelligenten Geräte, ihre Schwächen und Bedrohungen durch Angriffe Dritter.

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Vom 2. bis 3. Dezember 2019 fand im Russischen Haus für Wissenschaft und Kultur in Berlin (Deutschland) die Internationale hochschulübergreifende Konferenz "Ökosystem der digitalen Wirtschaft" statt.

Auf der Konferenz sprachen führende Experten und Vertreter deutscher und russischer Universitäten und Unternehmen über Cybersicherheit, die Besonderheiten von Risikokapital und die Anfälligkeit moderner intelligenter Systeme sowie über die Verwendung von Blockchain-Technologie. Alla B. Lewina, Mitarbeiterin des Lehrstuhls für Automatik und Steuerungsprozesse der St. Petersburger Elektrotechnischen Universität "LETI", hielt einen Vortrag über die Gefahren, die intelligente Geräte darstellen können, sowie über ihre Schwächen und Bedrohungen durch Angriffe über fremde Kanäle. Als Beispiel zeigte sie einen Comic-Clip über Herrn Wasserkocher. Das Haushaltsgerät wurde so intelligent, dass es in der Lage war, mit den restlichen Haushaltsgeräten im Haus zu "verhandeln", Wachleute einzustellen und seinen Besitzer aus der Wohnung zu vertreiben.

Das Thema "Schutz von IoT-Geräten" ist heutzutage von großer Bedeutung. Die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Automatik und Steuerungsprozesse der ETU "LETI" suchen seit 2017 nach Möglichkeiten, die Vertraulichkeit von Informationen für IoT-Geräte zu schützen. Mitarbeiter des Lehrstuhls haben eine effektive Alternative zu kryptografischen Algorithmen für die Datenverschlüsselung vorgeschlagen - die De-Identifikation der Daten.

Im Jahre 2017 erhielt eine wissenschaftliche Gruppe unter der Leitung vom Dmitri I. Kaplun vom Lehrstuhl für Automatik und Steuerungsprozesse unserer Universität einen Zuschuss für die Umsetzung des Projekts "Energieeffiziente Lösungen für die Deidentifizierung der Daten für Geräte des Internets der Dinge im Sensornetzwerk".

Die Entwicklungen der ETU "LETI" umfassen die Analyse der Anfälligkeit von Trackern für Angriffe über fremde Kanäle, insbesondere wurden Tracker für Hunde untersucht. Die Ergebnisse wurden in unterschiedlichen Veröffentlichungen und auf einer Konferenz in Berlin vorgestellt.