Fachliche Fortbildung in den Sommerschulen

Fachliche Fortbildung in den Sommerschulen

86 Studenten aus 35 Ländern der Welt nahmen an den Sommerschulen an der St. Petersburger Elektrotechnischen Universität "LETI" teil.

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Im Juli fanden an der ETU "LETI" zum dritten Mal Sommerschulen in englischer und russischer Sprache statt. Daran nahmen 86 Studenten aus Argentinien, Brasilien, Ungarn, Deutschland, Griechenland, Spanien, dem Irak, Zypern, den Niederlanden, Frankreich, Tschechien, Südkorea und anderen Ländern teil. 

Die Sommerschulen erfolgten nach 9 Programmen. 7 davon waren in Englisch: "Biomedizinische Systeme und Technologie" (Biomedical Engineering), "Erneuerbare Energiequellen" (Renewable Energy), "Laser- und optische Messungen" (Laser and Optical Measurements), "Interkulturelle Kommunikation in Business" (Intercultural Communication in Business), "Mechatronik und Robotik" (Mechatronics and Robotics), "Wissenschaft beim Erhalt des kulturellen und historischen Erbes" (Heritage Science) und "Industrielle Softwareentwicklung für Robotik und das Internet der Dinge" (Industrial Software Engineering for Robotics and Internet of Things). Die Programme "Russische Sprache und Kulturerbe Russlands" und "Schätze der russischen Kultur im Russischunterricht" ermöglichten es den Studenten, ihre Kenntnisse der russischen Sprache zu vertiefen.

Das Programm "Biomedizinische Systeme und Technologie" behandelte die Entwicklung biomedizinischer Systeme und die Grundlagen der Verarbeitung und Analyse medizinischer Daten.

Die Sommerschule "Erneuerbare Energiequellen" wurde dieses Jahr zum ersten Mal durchgeführt. Der Unterricht wurde dem aktuellen Stand der Entwicklung erneuerbarer Energien sowie der Entwicklung, Diagnose und Messtechnik von Solarmodulen gewidmet.

Das Programm "Industrielle Softwareentwicklung für Robotik und das Internet der Dinge" umfasste die Softwareentwicklung in neuen Bereichen wie das Internet der Dinge, Robotik, Smart Environments.

Eine weitere neue Sommerschule war "Wissenschaft beim Erhalt des kulturellen und historischen Erbes". Die Teilnehmer erfuhren, wie die dringendsten Aufgaben der Erhaltung historischer und kultureller Denkmäler durch die gemeinsame Anwendung von technischem und humanitärem Wissen gelöst werden können.

Das Programm "Interkulturelle Kommunikation in Business" behandelte die Kenntnisse und die Fähigkeiten, die für die Arbeit in internationalen Unternehmen im Kontext der Globalisierung notwendig sind.

Die Teilnehmer der Sommerschulen konnten den Unterricht mit einem Kulturprogramm kombinieren. Für sie gab es Führungen in St. Petersburg, die Besichtigung der Eremitage, Ausflüge nach Zarskoje Selo, Peterhof und Wyborg. Außerdem lernten die Studierenden die Geschichte der ETU "LETI" kennen und besuchten das Museumslabor des Erfinders Alexander S. Popow.

Die Zeugnisvergabe fand am 12. Juli 2019 statt. Danach teilten ausländische Studenten ihre Eindrücke.

Die Studentin der Sommerschule "Industrielle Softwareentwicklung für Robotik und das Internet der Dinge" aus dem Iran - Nasim Hayati: "Ich hatte erwartet, hier einige Grundlagen von Arduino und Python zu erlernen, und meine Erwartungen wurden voll erfüllt. In diesem Programm lag der Schwerpunkt auf der Praktik. Man lernt etwas und programmiert es sofort, um das Thema besser zu beherrschen. An meiner Universität wurden die Fächer einfach an der Tafel unterrichtet, und ich glaube, die Methodik hier ist besser."

Die Studentin der Sommerschule "Wissenschaft beim Erhalt des kulturellen und historischen Erbes" aus Mexiko - Ponce Fernandez Jennifer Arlett: "Ich würde definitiv empfehlen, hierher zu kommen. Dies ist ein großartiger Ort, um neue Leute aus anderen Teilen der Welt kennenzulernen. Dies mag eine kurze Sommerschule sein, aber sie ist sehr interessant, um die Stadt kennenzulernen und tiefer in den Fach einzutauchen. Die Besichtigung des Russischen Museums war für mich besonders interessant, weil wir die Restaurierungs- und Konservierungslabors besuchen konnten. Wir konnten direkt ein paar Fragen stellen und beobachten, wie die Experten arbeiten. Das war eine sehr wertvolle Erfahrung."