Die "Museumsnacht"

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Während der jährlichen "Nacht der Museen" stellten Mitarbeiter der Fakultät für Informations-Mess- und biotechnische Systeme der St. Petersburger Elektrotechnischen Universität "LETI" ihre Entwicklungen vor.

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In der Nacht vom 21. auf den 22. Mai 2022 fand in ganz Russland die jährliche Veranstaltung "Die Nacht der Museen" statt. Mehr als 30000 Menschen nahmen an der Veranstaltung in St. Petersburg teil.

Studenten und junge Forscher der Fakultät für Informations-Mess- und biotechnische Systeme der ETU "LETI" stellten ihre Entwicklungen im Militärmedizinischen Museum aus. Die lettischen Studenten hielten populärwissenschaftliche Vorlesungen und physikalische und chemische Experimente, präsentierten interaktive Exponate und vielversprechende Entwicklungen.

Jeder konnte an Demonstrationsexperimenten mit natürlichen Säureindikatoren aus Gemüse teilnehmen, durch Verbrennen von Calciumgluconat-Tabletten eine "Pharaonenschlange" machen oder durch thermische Zersetzung von Ammoniumdichromat einen eigenen Mini-Vulkan errichten. Außerdem konnten sich die Besucher an der Gestaltung von Kristallgittern versuchen sowie die Entstehung und das Wachstum echter Kristalle durch ein Mikroskop beobachten.

Die Aufmerksamkeit der Besucher erregte das "Opfermaterial" - eine gemeinsame Entwicklung einer wissenschaftlichen Gruppe von verschiedenen Universitäten, einschließlich der ETU "LETI". Derzeit verfügen etwa ein Dutzend Kernkraftwerke weltweit, darunter auch in China und Indien, über eine solche Funktionsschicht, die sich unter dem Reaktorboden befindet. Bei einem schweren Unfall in einem Kernkraftwerk funktioniert das "Opfermaterial" als Vorrichtung zur Lokalisierung der Schmelze des Reaktorkerns. Diese Schicht verhindert, dass das Beton-"Kissen" des Atomkraftwerks schmilzt und gefährliche Stoffe in den Boden und ins Grundwasser geraten. Auf diese Weise kann eine ökologische Katastrophe verhindert werden.