Diagnostik von Affenpocken bei Menschen

Diagnostik von Affenpocken bei Menschen

Es wurde ein neuronales Netzwerk entwickelt, das das Vorhandensein von Affenpocken bei Patienten erkennt.

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Gemeinsam mit Kollegen aus Indien trainierte der Lehrstuhl für Automatik und Steuerungsprozesse der St. Petersburger Elektrotechnischen Universität "LETI" ein künstliches neuronales Netzwerk, um anhand von Fotos betroffener Hautbereiche festzustellen, ob ein Patient mit Affenpocken infiziert ist. Es handelt sich um eine äußerst gefährliche Krankheit, deren vorzeitige Diagnose schwerwiegende Folgen für den menschlichen Körper und die Gesellschaft haben kann.

Das von Forschern erstellte neuronale Netzmodell wird vor allem bei der Erstuntersuchung eines Patienten mit Verdacht auf diese Krankheit nützlich sein – der Arzt muss lediglich mit seinem Smartphone ein Foto des betroffenen Hautbereichs des Patienten machen und auf die Ergebnisse der Analyse warten. Das entwickelte Modell ermöglicht es, das Vorhandensein von Affenpocken bei einer Person mit einer Genauigkeit von 93,4 % zu bestimmen.

Die Ergebnisse der Arbeit wurden in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht.