Das XII. Internationale Innovationsforum

Das XII. Internationale Innovationsforum

Die St. Petersburger Elektrotechnische Universität "LETI" nahm am XII. Internationalen Innovationsforum in St. Petersburg teil.

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Das Forum fand im Rahmen der Tage der Industrie und Innovation vom 13. bis 15. November 2019 statt. Daran nahmen der Gouverneur von St. Petersburg Alexander D. Beglow, Vorsitzender des Vorstands des Unternehmens RUSNANO Anatoly B. Tschubais, Japanischer Generalkonsul in St. Petersburg Yasumasa Iijima teil.

Die ETU "LETI" stellte im Rahmen der Ausstellung des Forums ihre innovativen Produkte vor: ein passives Kohärenzortungsgerät; einen 3D-Scanner - ein tragbares optisch-elektronisches System zum Digitalisieren und Erstellen virtueller Computerkopien von Objekten und einen Rucksackfaserlaser; einen Mikrofokus-Röntgen-Computertomographen MRKT-04, ein medizinisches Gerät zur Behandlung onkologischer Erkrankungen, einen digitalen tragbaren Röntgendiagnosekomplex für die Neonatologie; Geräte zur Analyse der Dynamik der Druckverteilung unter den Füßen, Plantographie, Podometrie, Digitalisierung und Analyse von Röntgenbildern des Fußes; "Intelligente Kleidung - intellektuelle Haut"; Labor-on-a-Chip; ein autonomes unbemanntes Boot für die Umweltüberwachung und einen Hardware-Software-Komplex für die Maschinenmalkunst (einen Roboter-Künstler).

Vom Technologiekomplex "Intelligente Kleidung - intellektuelle Haut" berichtete der Leiter der Abteilung für Forschung der ETU "LETI", das Mitglied des Wissenschaftlich-Technischen Rates des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Wiktor W. Lutschinin: "Unsere Entwicklungen von sogenannter intelligenter Kleidung oder intellektueller Haut werden dazu benötigt, um Informationen effektiv erfassen zu können. Das ist nicht mehr das Internet der Dinge, sondern das Internet der Menschen, denn jeder Mensch hat seine eigene biologische, medizinische IP-Adresse. Man kann diese Informationen ablesen, aber alles sollte in die Kleidung integriert oder als Aufkleber auf die Haut aufgetragen werden."

Vom großen Interesse war auch eine andere Entwicklung der LETI-Wissenschaftler - ein passives Kohärenzortungsgerät. Die Hauptvorteile dieses Ortungsgeräts im Vergleich zu herkömmlichen aktiven Radarsystemen sind Tarnung, geringe Entwicklungs- und Wartungskosten, keine Notwendigkeit der Erlaubnis zur Verwendung von Funkfrequenzen und keine Störung anderer Funkgeräte. Auf diese Weise kann man diese Entwicklung in einer Großstadt verwenden, um potenziell gefährliche und kritische Einrichtungen zu schützen - Kernkraftwerke, Verkehrsknotenpunkte, Flughäfen.